Ein Lied über erste Liebe und Dankbarkeit für ein helles Gefühl, das Zeit und Krieg überdauerte.
Aus den Erinnerungen von Jonny Hiko:
Sie hieß Becky. Rebecca Sullivan. Ihr Vater besaß einen Reifenladen mit einer kleinen Werkstatt daneben — ein solides, verlässliches Geschäft, genau wie ihr Zuhause. Sie hatten das, was die Leute in unserer Stadt „das gute Leben“ nannten. Bequem. Sicher. Man sah es auf den ersten Blick.
Und für mich — verdammt, für jeden Jungen, den ich kannte — war Becky wie vom Himmel geschickt.
Goldenes Haar, blaue Augen... und ein Lächeln, das in einem alles durcheinanderbringen konnte. Ich wusste es in dem Moment, als ich sie sah. Ich wusste, dass es um mich geschehen war.
Ich hatte einen Freund, Tom. Wir waren in allem Rivalen — sogar in verschiedenen Teams spielten wir. Becky kam mit den anderen Mädchen zu den Spielen, und Tom und ich konnten nie herausfinden, wen von uns sie wirklich anfeuerte.
In einem Spiel traf Tom mich hart. Richtig hart.
Becky besuchte mich im Krankenhaus. Manchmal zusammen mit Tom.
Ich nahm es ihm nicht übel. So ist Sport... solche Dinge passieren.
Als ich wieder gesund war, wurden Becky und ich unzertrennlich. Wir gingen bis spät in die Nacht spazieren — ihre Eltern hassten mich dafür. Die ersten Küsse, das erste „Ich liebe dich“... dieses Gefühl, als würdest du einen Meter über dem Boden schweben und die ganze Welt verschwindet. Es war ein stilles, leuchtendes Glück — zwei Herzen, die nicht aufhören konnten zu reden, nicht aufhören konnten, glücklich zu sein.
Aber Dad und ich hatten nicht viel. College war für mich nicht drin. Also unterschrieb ich einen Vertrag bei der Army, um Geld zu verdienen, um irgendwie herauszukommen.
Becky weinte. Sie flehte mich an zu bleiben, irgendeinen Job anzunehmen, egal welchen. Ich versprach ihr, zurückzukommen. Und sie versprach, auf mich zu warten — ganz gleich, was passiert.
Ich kann ihr keinen Vorwurf machen. Sie wartete so lange sie konnte. Und ich überlebte wider alle Wahrscheinlichkeit. Der Gedanke an sie... er hielt mich aufrecht. Gab mir etwas, woran ich mich festhalten konnte.
Heute haben Tom und Becky zwei Kinder. Sie sind glücklich. Und ich freue mich ehrlich für sie. Ich bin diesem Mädchen dankbar für dieses reine, gute Gefühl, das ich all die Jahre mit mir getragen habe. Es wärmt mich noch immer — und es gibt mir noch immer Kraft.